Akupunktur


Die Akupunktur ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt. Alle Akupunkturpunkte liegen auf Leitlinien, den sogenannten Meridianen. In den Meridianen fließt die Lebensenergie mit den Anteilen von Yin und Yang. Ist der Energiefluss blockiert, entsteht ein Ungleichgewicht, welches auf Dauer zur Krankheit führen kann. Die traditionell chinesische Medizin kennt 12 Hauptmeridiane und 8 ausserordentliche Meridiane.

Kurzer Einblick über die Wirkung der Akupunktur:

Sie wirkt auf das zentrale und periphere Nervensystem, auf unsere “Säfte” im Körper und auf unsere Hormone. Es werden Nervenzellen durch die Akupunkturnadeln stimuliert und somit Impulse an das Rückenmark gesendet. Hier werden Substanzen freigesetzt, die die Schmerzübertragung verhindern und somit analgetisch wirken. Ebenso wird die Produktion von Serotonin und Glukokortikoiden beeinflusst. In Studien wurden zudem eine Verbesserung der Durchblutung durch Sympathikusstimulation sowie eine Muskel -und Bindegewebstonusherabsetzung festgestellt.

Ohrakupunktur


Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone der Organe des Körpers. Auf Grund der kurzen Reflexwege ist die Ohrakupunktur eine sehr wirksame Methode.

Pluspunkte der Ohrakupunktur sind:

  • Patienten brauchen sich nicht entkleiden
  • Es können Stellen über diese Reflexzonen erreicht werden, die auf
    Grund von Verletzungen lokal nicht behandelt werden können
  • es können alternativ zu Nadeln auch Ohrsamen oder Ohrmagnete verwendet werden

Die Akupunktur wird meist nicht alleine, sondern in Kombination mit anderen Methoden eingesetzt. Neben dem Einsatz von Kräutern, spielt auch die Moxibustion eine grosse Rolle. Sie dient der Behandlung von energetischen Leere- und Kältezuständen. Hiebei wird Beifußkraut erhitzt und die Wärme direkt, z. B. in Form von Moxakegeln oder indirekt über eine Akupunkturnadel in die Tiefe des Körpers geleitet.